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Napoleon wird in Kaunas lebendig


Am 24. Juni 1812 überschritt Napoleons Grande Armee, die aus über 600000 Mann bestand, im Zuge der Invasion Russlands die Memel bei Kaunas in Litauen. Der zweihunderte Jahrestag dieses Ereignisses wird vom 22. bis 24. Juni 2012 mit dem „Life History Festival“ in Kaunas gefeiert.
 
Als Teil der Feierlichkeiten kommen Handwerker, Künstler, Schauspieler und Musiker nach Kaunas. Es wird ein sogenanntes Reenactment geben, also die realistische Darstellung des historischen Ereignisses. Mehrere historische Vereine werden sich daran beteiligen: Etwa 2000 Geschichtsbegeisterte aus Frankreich, England, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Italien, Russland, Weißrussland, der Ukraine, Polen, Lettland und natürlich Litauen haben bereits angekündigt, sich an einem Outdoor-Camp zu beteiligen. Die Zuschauer sollen die Gelegenheit bekommen, ein Teil des Events zu werden und können das Leben der Soldaten Napoleons aus nächster Nähe nachverfolgen.
 
Kaunas war ein entscheidender Ort in Napoleons Russlandfeldzug 1812, es war sowohl der erste als auch der letzte Ort, an dem er sich im damaligen Russischen Reich aufhielt. Die Folgen der Invasion waren von großer Bedeutung für Europa: Napoleons Ziel war es, die drei Schlagworte der Französischen Revolution in Europa zu verbreiten: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Auch wenn Napoleons Eroberungsfeldzug durch Europa scheiterte, wurden diese Ideen doch in Kombination mit dem Streben nach Unabhängigkeit die fundamentalen Grundlagen der Entstehung der europäischen Nationalstaaten.
 
In Kaunas gilt Napoleon noch heute als der berümteste Besucher der Stadt. Er und seine Truppen wurden damals gerne willkommen geheißen, da sich die Bevölkerung von ihm die Befreiung von russischen Besatzern erhoffte. Napoleon zu Ehren erhielt der nah gelegene „Napoleon-Berg“ seinen Namen – Dort oben kann man heute noch in Napoleons Fußstapfen stehen.

Mehr Informationen gibt es auf der Website der Stadt Kaunas:

viabaltica.de, 14.04.2012
 

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